In Simpliciter können Lektionen und Vokabeln einfach exportiert und wieder importiert werden. Die Daten werden in sgn. Simpliciter-Dateien mit der Endung .simpliciter abgespeichert. In diesem Artikel wird beschrieben, wie solche Dateien aufgebaut sind und wie diese selbst erstellt werden können. Entwickelt wird Simpliciter in Python 2.7 - deswegen werden grundlegende Vorkentnisse im Umgang mit Python für diese Anleitung vorausgesetzt.

Abgespeichert werden in den .simpliciter-Dateien Lektionen und Vokabeln in einem einfachen Aufbau aus Dictionaries und Listen. In dem Beispiel hier unten wird eine solche Struktur erstellt und anschließend in einer .simpliciter-Datei abgespeichert:

#!/usr/bin/env python
# -*- coding: utf-8 -*-

import base64, cPickle as pickle

exp = {
"Lektionsname 1" : [
("Vokabel 1", u"Übersetzung 1", "Tipp 1"),
("Vokabel 2", u"Übersetzung 2", "Tipp 2"),
("Vokabel 3", u"Übersetzung 3", "Tipp 3"),
],
"Lektionsname 2" : [
("Vokabel 1", u"Übersetzung 1", "Tipp 1"),
("Vokabel 2", u"Übersetzung 2", "Tipp 2"),
("Vokabel 3", u"Übersetzung 3", "Tipp 3"),
],
}

path = "/home/user/demo.simpliciter"

out = base64.b64encode( pickle.dumps( exp ) )
open(path, "w").write(out)

Wenn man den Aufbau der .simpliciter-Dateien kennt kann man einfach exportierte .simpliciter-Daten in eine anderen Form konvertieren (z.B. als csv-Tabelle) oder vorhandene Datensätze zu .simpliciter-Dateien umformen um diese dann mit Simpliciter einlesen zu können.

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